Wargame Mod

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Re: Wargame Mod

Postby Spielführer » Thu 1 May 2014 23:29

Die Mini-Bilder sind von Vasto. Der hat auch die Reskins z.B. für den Tornado gemacht.

FRG Units:

Download FRG Package

F-4F, JG 74 "Mölders"
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F-4F ICE, JG 71 "Richthofen"
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Tornado IDS, JaboG 31 "Bolecke"
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Tornado ECR, JaboG 32
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Tornado IDS, MFG 1
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SPz Marder 1A3
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Als Beispiel. Diese wollen wir - wenn Vasto es erlaubt - ebenso standartmäßig einbauen. Mal gucken, ob andere Modder uns noch unterstützen. Wenn ich morgen die Zeit finde, mache ich evtl. einen internationalen Beitrag. Dann kann man auch noch auf englisch drüber diskutieren und auch noch mit anderen.
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Flieger
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Re: Wargame Mod

Postby Flieger » Fri 2 May 2014 00:19

Spielführer wrote:Sniper Team macht für die Bundeswehr mal überhaupt keinen Sinn. Fernspäher ist Aufklärung, die zwar den Kampf vermeiden soll, aber ansonsten im Handstreich den Feind vernichtet. Deswegen halte ich absolut nichts von 2-Mann Teams außer vll. bei den Canadiern mit ihren Recce. 5-10 Mann sollten es schon sein .Die PzF44 Lanze wurde jetzt durch Armbrust ersetzt. Zudem ein 5 Mann Team mit Elite-Training, G3KA4 + PSG1, das geht schon gut ab.


Ich stimme sonst ja vielem zu, aber hier nicht. Dass die Bw während des Kalten Krieges nur minimales Interesse an Scharfschützen hatte, ist richtig. "Scharfschütze" bezeichnete zumeist das, was wir heute als Designated Marksman kennen, also einen in die Gruppe integrierten Zielfernrohrschützen mit G3 ZF.
Die Fernspäher spielten jedoch in einer anderen, eigenen Liga. Sie hatten tatsächlich Sniper mit entsprechender Ausrüstung - ich rede nicht von G3 ZF und ähnlichem, sondern Dingen wie MSG-90 - und Ausbildung. Ich kenne so einen Herren, der das gemacht hat. ;)
Wenn man die Rolle der Fernspäher in der unauffälligen Aufklärung sieht, ist ein zwei-Mann-Team einfach das beste im Spiel. Will man sie dagegen zu einer Kampfeinheit umgestalten, wären eher 10 als 5 Mann sinnvoll. Das wäre aber ein für Fernspäher während des Kalten Krieges untypisches Einsatzprofil. Man verschwendet solche Leute nicht für profane Kampfaufträge, dafür gibt es schließlich Fallschirmjäger. Ich weiß, dass Wargame das macht, aber es spricht noch ein anderer Grund dagegen, das Scharfschützengewehr:

Bekanntermaßen beschaffte die Bw offiziell erst mit dem G-22 ein Scharfschützengewehr; die Fernspäher nutzten, was ihnen richtig erschien. PSG-1 soll zwar unheimlich präzise sein, aber angeblich auch etwas überempfindlich für den militärischen Einsatz. Man hat sich nach der Wiedervereinigung darum das SSG-D sehr genau angesehen und an B1, Fernspäher und Kampfschwimmer ausgegeben, stufte es aber eher in Richtung dessen ein, was man heute DMR nennt (robust, präsize nur auf relativ kurze Distanz und damit nicht das, was ein Sniper will). Deswegen wurde es letztlich nicht eingeführt.
Das PSG-1 als DMR in einer 5er oder 10er zu verwenden, ist nicht nur Perlen vor die Säue, es ist sogar kontraproduktiv: das Gewehr kann in diesem Einsatz seine Stärken nicht ausspielen, dafür kommen aber alle Schwächen (v.a. Gewicht und Empfindlichkeit) verstärkt zum Tragen. Was hier gefragt wäre, ist tatsächlich ein G3 ZF - ein lupenreines DMR, kein Sniper-Rifle.



ace_Ad wrote:Da haben wir uns wohl ein bisschen Missverstanden. Es ist wahr das die Loadouts und die Bezeichnungen stimmen. Jedoch den Alpha Jet mit Napalm und 0% ECM loszuschicken ist Stuss. Dann lieber ungelenkte Raketen die ein rechtzeitiges Abdrehen ermöglichen. Die Sidewinders sind ein nettes Extra wobei es aber eigenlich AIM 9P sein müssen, aber die nehmen sich zur L ja nicht viel. Zum Glück müssen wir uns dank der engagierten Leute hier perspektivisch nicht mehr auf Eugen verlassen. Aber die haben wohl nach dem einen, einzigen DLC wohl eh mit der Sache abgeschlossen. :-/


Ok, verstehe. Das ganze Konzept der Wegwerf-Flugzeuge in RD ist Müll, das trifft nicht nur auf den Alpha Jet zu. Insofern bin ich ganz froh, dass Napalm nicht mehr ganz so wichtig ist, wie in den dunkelsten Tagen der ALB-Meta.
Nur eine Sache: die Bundeswehr hatte keine AIM-9P, sondern nur L. Danach ging es direkt zu Iris-T.

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Re: Wargame Mod

Postby Spielführer » Fri 2 May 2014 11:00

Flieger wrote:Ich stimme sonst ja vielem zu, aber hier nicht. Dass die Bw während des Kalten Krieges nur minimales Interesse an Scharfschützen hatte, ist richtig. "Scharfschütze" bezeichnete zumeist das, was wir heute als Designated Marksman kennen, also einen in die Gruppe integrierten Zielfernrohrschützen mit G3 ZF.

Gut, normalerweise stimme ich Dir in vielen Dingen zu; diesmal nicht. Die Bundeswehr hatte kaum Interesse an Scharfschützen, deine Aussage das Scharfschützen heute eher dem DM bzw. dem Zielfernrohrschützen ist einfach falsch. Die Zielfernrohrschützen sind in der Gruppe, zum Teil mit G3 ZF, wobei sowas im Ostblock in der Gruppe drin war mit der Dragunov SVD und bei den Amis mit ihren M21 bzw. M14 ZF. Ein klassischer Scharfschütze ist bei der Bundeswehr etwas anderes. Du hast zwar Recht, dass wir erst JETZT sehr spät anfangen mit Dingen wie z.B. G82 Long Range Sniper Support zu geben, weil dies immer noch dem Bw-Prinzip des Scharfschützen entgegenspricht. Man hat sich da mehr an der Wehrmacht orientiert, und die setzen zwar auf präzise Waffen (K98k z.B.), allerdings war das anpirschen auf 300 bis 200m die Hauptwaffe. Das war und ist immer noch so in der Bundeswehr. Die Scharfschützenausbildung sieht auch heute noch so aus, dass der Aspirant sich so nah wie möglich an sein Ziel anpirschen muss, dieses gezielt ausschalten (deswegen auch so nah wie möglich ran) und trotzdem unentdeckt bleiben muss. Dafür gibt es Prüfer die das Vorfeld überwachen. G22 ist dafür heute die Wahl und DAS sind Scharfschützen und keine Zielfernrohrschützen innerhalb der Gruppe.

Flieger wrote:Die Fernspäher spielten jedoch in einer anderen, eigenen Liga. Sie hatten tatsächlich Sniper mit entsprechender Ausrüstung - ich rede nicht von G3 ZF und ähnlichem, sondern Dingen wie MSG-90 - und Ausbildung. Ich kenne so einen Herren, der das gemacht hat. ;)
Dann schlage ich als erstes vor, bei den deutschen Begrifflichkeiten zu bleiben um keine Verwirrung zu stiften. Das MSG90 ist quasi auch nur eine Verbesserung zum PSG-1 da es als zu schwer und als ungeeignet empfunden wurde. Bei der Polizei war es allerdings beliebt. Wahl der Waffe war hier allerdings auch nicht das G3 ZF oder DMR G3, sondern das G3SG1 - G3 ScharfschützenGewehr 1 oder das hier genutzte PSG1. Zudem muss man sich auch die taktische Gliederung anschauen. Der Auftrag war immer noch das Infiltrieren feindlicher Linien, den Kampf zu vermeiden, wenn Möglich Feind zerschlagen oder besser vernichten. Werfen des Feindes alleine war hier z.B. keine Option. Man muss dann auch noch auf den Zeitrahmen drauf eingehen, über welchen man sprechen möchte. Während MP2 und G3KA4 durchaus beliebte Waffen damals waren, wurden ab 1985 gerne MP5 besonders als MP5SD6 genutzt. Scharfschützenwaffen wurden immer mitgeführt, allerdings ist nach wie vor ein Scharfschützengewehr zur Überwachung ungeeignet, wenn ich dafür besondere Optik oder Optronik habe. Der Auftrag ist - auch auf die Gefahr mich zu wiederholen - ein Infiltrationsauftrag in feindliche Linien anders als z.B. die kanadischen Recce. Und da passen 5-10 Mann Teams besser, wobei das PSG-1 eigentlich ein Bonus ist, was man ggf. durch ein G3SG1 ersetzen könnte oder man lässt es drin. Ich war lange genug in der Kampftruppe, hab genug Scharfschützentruppführer gehabt - viele Grüße hier im Geiste an einem der mir sehr ans Herz gewachsen ist. OFw Otto aus Dresden - sodass ich deine Aussage so nicht akzeptieren kann.

Flieger wrote:Wenn man die Rolle der Fernspäher in der unauffälligen Aufklärung sieht, ist ein zwei-Mann-Team einfach das beste im Spiel. Will man sie dagegen zu einer Kampfeinheit umgestalten, wären eher 10 als 5 Mann sinnvoll. Das wäre aber ein für Fernspäher während des Kalten Krieges untypisches Einsatzprofil. Man verschwendet solche Leute nicht für profane Kampfaufträge, dafür gibt es schließlich Fallschirmjäger. Ich weiß, dass Wargame das macht, aber es spricht noch ein anderer Grund dagegen, das Scharfschützengewehr:

Gut, jetzt müssen wir es aufdröseln. Zur reinen Überwachung wie z.B. Recce macht ein 2-Mann Team mehr Sinn. Als Kampfeinheit 5-10 Mann. Können wir so festhalten. Die Fernspäher - ich wiederhole mich gerne wieder - haben einen Infiltrationsauftrag. Also ein typisches Einsatzprofil des Kalten Krieges. Man muss Weg von dem Denken kommen wie es gerne suggeriert wird, dass die BW in ihren Feldposten sitzt und auf die Rote Welle wartet. Ein Infiltrationsauftrag war das Maß der Dinge und nicht vom Berg mit einem Scharfschützengewehr ins Tal gucken und anrollende T-55 zu melden. Dafür hatte man andere Aufklärung und selbst wenn es die Feldposten selbst waren. Hinter feindlichen Linien aufklären, evtl. Zug-Gefechtsstände aufklären, evtl. auszuschalten oder Ziele für IDS z.B. durchgeben. Halten wir fest, Fernspäher sind keine Scharfschützen wie Recce, sondern kommen Kampfaufklärern eher nah, wie z.B. die Spezialaufklärer der NVA.

Flieger wrote:Bekanntermaßen beschaffte die Bw offiziell erst mit dem G-22 ein Scharfschützengewehr; die Fernspäher nutzten, was ihnen richtig erschien. PSG-1 soll zwar unheimlich präzise sein, aber angeblich auch etwas überempfindlich für den militärischen Einsatz. Man hat sich nach der Wiedervereinigung darum das SSG-D sehr genau angesehen und an B1, Fernspäher und Kampfschwimmer ausgegeben, stufte es aber eher in Richtung dessen ein, was man heute DMR nennt (robust, präsize nur auf relativ kurze Distanz und damit nicht das, was ein Sniper will). Deswegen wurde es letztlich nicht eingeführt.

Jetzt schweifen wir ab, zu post '90. SSG-D, Dragunov, G3SG1, PSG1, MSG-90. Dort wurde sehr viel getestet, wo ich aber nicht drauf eingehen möchte. Fakt ist, dass das G22 dann die Wahl der Dinge war und LR Scharfschützengewehre der Marke G82 noch später kamen, da man vorher nicht so den Sinn darin sah. Zudem gibt es mehrere Scharfschützen post 1990. Sei es Scharfschützen-Trupps bei den Jägern, Fernspähern, spezialisierte im KSK. Obacht ist hier geboten, nichts durch schlecht recherchierte Spiegel-Berichte zu mischen. Auch heute ist die Entfernung "richtiger" Scharfschützen noch so kurz wie Möglich und das Anpirschen das Maß der Dinge anders als z.B. bei anderen Nationen wie z.B. USA. 200 bis 300m ungesehen. Das ist der deutsche Scharfschütze und nicht mit dem 4. Schuss auf 1200m mit einem 50. cal auf Taliban-Stellungen.

Flieger wrote:Das PSG-1 als DMR in einer 5er oder 10er zu verwenden, ist nicht nur Perlen vor die Säue, es ist sogar kontraproduktiv: das Gewehr kann in diesem Einsatz seine Stärken nicht ausspielen, dafür kommen aber alle Schwächen (v.a. Gewicht und Empfindlichkeit) verstärkt zum Tragen. Was hier gefragt wäre, ist tatsächlich ein G3 ZF - ein lupenreines DMR, kein Sniper-Rifle.

Nur weil es im Spiel einen STAT trait hat? Ich finde es durchaus sinnvoll. Von Waldkanten können sie mit dem PSG-1 unterstützen, in der defensive können sie ihren Mann stehen, durch 5-Mann sind sie nicht direkt nach einem Schuss weg und können ebenfalls mehr PzAbw mitführen.

Flieger wrote:Ok, verstehe. Das ganze Konzept der Wegwerf-Flugzeuge in RD ist Müll, das trifft nicht nur auf den Alpha Jet zu. Insofern bin ich ganz froh, dass Napalm nicht mehr ganz so wichtig ist, wie in den dunkelsten Tagen der ALB-Meta.
Nur eine Sache: die Bundeswehr hatte keine AIM-9P, sondern nur L. Danach ging es direkt zu Iris-T.

Das Wegwerf-Prinzip war in ALB schon nervig. Zudem wurde es massiv in Ranglistenspielen ausgenutzt wo immer das min/max Prinzip heraus kam. Nicht umsonst wurden dann Skyhawks, Centurions etc. gespammt bis zum Sieg. Anders als beim Alpha-Jet, war es mit dem Skyhawk sogar noch effizient. Mit den ganzen Waffen muss man schauen, was man dort alles machen kann.

Summa Summarum - Ich will dir nicht ans Bein pissen, das sage ich mit allem Nachdruck - aber hier bist du ausnahmsweise Mal auf dem Holzweg. Und Aussagen von einem Freund, dessen Schwager war mal da... Bücher sind eine gute Quelle, aktive Soldaten noch besser und ausgebildete Offiziere die sich mit der Gliederung, dem Anforderungsprofil etc. auskennen meiner Meinung nach sogar noch besser. Blub könnte man sonst auch noch Fragen als deutschen Offizier einer Kampfeinheit.
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Re: Wargame Mod

Postby Spielführer » Fri 2 May 2014 14:10

Double Post

viewtopic.php?f=187&t=44786

Das ist der Link zum internationalen Thread. Just a info
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Re: Wargame Mod

Postby Zel_Zeret » Fri 2 May 2014 14:28

Spielführer wrote:Double Post

viewtopic.php?f=187&t=44786

Das ist der Link zum internationalen Thread. Just a info


Was ist jetzt eigentlich aus meinem BGS geworden? Wurde der jetzt über Bord geworfen oder was ist mit den armen Jungs? Denn in den "Patchnotes", wenn man so will, tauchen sie ja gar nicht auf.
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Re: Wargame Mod

Postby Spielführer » Fri 2 May 2014 14:35

BGS habe ich ehrlich gesagt, total vergessen. Allerdings würde ich die Sachen nicht mehr so drastisch machen.

Ich schlage vor von Miliz auf Regular, 5 Mann bleiben und evtl. das MG rein. Alles andere wird zu heftig für so eine Einheit.

Edit: und natürlich FN FAL bzw. G1
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Re: Wargame Mod

Postby Flieger » Fri 2 May 2014 15:24

Spielführer wrote:Und Aussagen von einem Freund, dessen Schwager war mal da... Bücher sind eine gute Quelle, aktive Soldaten noch besser und ausgebildete Offiziere die sich mit der Gliederung, dem Anforderungsprofil etc. auskennen meiner Meinung nach sogar noch besser. Blub könnte man sonst auch noch Fragen als deutschen Offizier einer Kampfeinheit.


Ich schätze Blubs Rat sehr, doch er ist jetzt Offizier bei den Grennis. Das hat mit den Scharfschützen (sniper) der Fernspäher im Kalten Krieg nichts zu tun. Ich befürchte auch, dass Du von den Fernspähern dieser Zeit ein etwas einseitiges Bild hast. Ihr Auftrag war mangels KSK erstens ein anderer als heute und zweitens viel breiter gefächert. Das schloss auch Scharfschützen im Sinne von snipern mit ein, auch wenn es sie in der damaligen Konzeption der Bw nicht gab. Die Verwirrung entsteht dadurch, dass die Bw mit den sog. "ZF-Schützen" eben einen Weg ging, den Du auch beschrieben hast. Und den Begriff "Scharfschütze" als solche existierte es im Kalten Krieg in der Bw gar nicht!
Das heißt aber dennoch nicht, es hätte keine sniper gegeben. Wie gesagt, ich kenne jemanden recht gut, der das gemacht hat während des Kalten Krieges. Aus der Truppe wirst Du kaum noch einen aktiven finden, weil die schon damals allesamt erfahrene Offiziere waren, die jetzt entweder Reservisten oder (mehrheitlich) in Rente sind. Uffze habe es allenfalls bei den Munmixern gegeben. Das ist eine andere Welt, als das, was Du beschreibst. Davon rede ich auch nicht. Aufgrund der geheimen Natur der Aufträge hat die Literatur das nur zu Teilen erfassen können (auch ich, der ich als Historiker direkt an der Quelle sitze, weiß nur wenig), aber Sören Süders Scharfschützen der Bundeswehr ist schon ein guter Anfang. ;)

Ich sage nicht, dass dies die typische Verwendung von Fernspähern ist, ich sage, dass es eine mögliche Verwendung ist. Für das Spiel ist die Frage nach dem Einsatzkonzept der Scharfschützen ohnehin relativ belanglos, da die Unterschiede zwischen den Konzeptionen qua Engine gar nicht zum Tragen kommen können.
Die 2-Mann-Teams scheinen mir für das Spiel eine gute Repräsentation zu sein, da sie das unfällige Aufklären und Infiltrieren (wichtigste Rolle!) am besten umsetzen können. Auch die Vernichtung hochwertiger Ziele ist möglich. Bei 5-Mann steigert sich die Kampfkraft etwas, dafür verlieren sie stealth. Bei 10-Mann können wir "unauffällig" gleich streichen.


Spielführer wrote:Nur weil es im Spiel einen STAT trait hat? Ich finde es durchaus sinnvoll. Von Waldkanten können sie mit dem PSG-1 unterstützen, in der defensive können sie ihren Mann stehen, durch 5-Mann sind sie nicht direkt nach einem Schuss weg und können ebenfalls mehr PzAbw mitführen.


Weil das PSG-1 zu überdimensioniert für die Aufgabe eines mit der Gruppe mitlaufenden und zusammen in ihrem Verbund kämpfenden Schützen ist. Hier wäre tatsächlich ein G3 gefragt. Anbei, die Unterschiede zwischen G3 ZF und G3 SG1 bzw. zwischen G3 SG1 und G3 DMR sind eher gering und für die Zwecke des Spieles ziemlich irrelevant.


Spielführer wrote:Summa Summarum - Ich will dir nicht ans Bein pissen


Schon ok, wir bleiben ja bei der Sache. :)

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Re: Wargame Mod

Postby ace_Ad » Fri 2 May 2014 15:46

Ich drücke euch echt die Daumen das ihr im Internationalen Forum anklang und vor allem Unterstützung findet. Das was ihr in der kurzen Zeit geschafft habt macht echt Lust auf mehr ...... wieso gibt's hier keinen Daumen hoch Smile :)

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Re: Wargame Mod

Postby Mr.B » Fri 2 May 2014 16:02

Die Änderungen hören sich echt gut an.
Nur mal so rein hypothetisch, wäre es möglich dem CH53 die Transportfahigkeit für leichte Fahrzeugen wie Wiesel und die Iltis zu geben?

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Re: Wargame Mod

Postby Zel_Zeret » Fri 2 May 2014 17:36

Mr.B wrote:Die Änderungen hören sich echt gut an.
Nur mal so rein hypothetisch, wäre es möglich dem CH53 die Transportfahigkeit für leichte Fahrzeugen wie Wiesel und die Iltis zu geben?


Rein theoretisch ja, da es ja auch Landing-Crafts gibt. Wichtig ist nur dass du sowohl dem Iltis / Wiesel erklärst, dass er da reinfahren kann, als auch dem CH53 dass er das Ding auch aufnehmen kann. Und dann wahrscheinlich noch dem Spiel erklären, dass da Iltis drinne is, nicht dass dann am Ende nen Iltis Milan 2 einsteigt aber nen Kollege Heimatschütze wieder aussteigt (oder ne Einheit namens "Debug").

Ich persönlich habs mit dem Sonderwagen III und dem BGS ja schon probiert, aber da könnte es u.U. daran gescheitert sein, dass der SW III einfach kein Transportfahrzeug ist.

Müsste man halt mal probieren, ob und wenn ja, inwiefern das geht.
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