wer holt sich nach rd act of aggression?

LeutnantK
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Re: wer holt sich nach rd act of aggression?

Postby LeutnantK » Sun 19 Jul 2015 13:00

Zumindest wenn es um die Wargame-Community geht würde es mich nicht wundern, wenn das ganze auf eine ähnliche Art und Weise wie bei Civilization Beyond Earth hinausläuft...heißt im Klartext, dass man zwar ein gut umgesetztes Spiel abliefert, aber die Konkurrenz aus dem eigenen Hause schlicht das bessere Gameplay bzw. im Falle von AoA und Wargame einfach größere Alleinstellungsmerkmale besitzt.

Ich denke im Endeffekt wird Eugen aber sowieso deutlich stärker auf die C&C-Gemeinde setzen, als auf die alten Spieler von Wargame.
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[DAY]Topspin2005
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Re: wer holt sich nach rd act of aggression?

Postby [DAY]Topspin2005 » Mon 20 Jul 2015 08:00

LeutnantK wrote:Ich denke im Endeffekt wird Eugen aber sowieso deutlich stärker auf die C&C-Gemeinde setzen, als auf die alten Spieler von Wargame.

Ich würde eher sagen Eugen Systems wird auf das setzen, was sich besser verkauft :twisted: Denn in der Spieleindustrie ist es hart geworden zu überleben ;-)

Zurück zu AoA:
Ich habe am Wochenende ein wenig AoA gespielt und meine ersten Eindrücke:
- am Balancing muss noch hart gearbeitet werden (Chimera ist zur Zeit klar überlegen)
- das Spiel ist viel schneller und hektischer als Act of War (vergleiche es bewusst nicht mit Wargame)
- die Übersicht zu behalten ist echt eine Kunst (ich habe gar keine Zeit für eine Taktik, da ich ständig mit der Gebäude- und Ressourcenkette zu kämpfen habe (ändert sich vielleicht mit mehr Übung).
- es gibt aktuell zu viele Ressourcen und daher kann man zu viele Einheiten bauen (dies endet dann zwangsläufig in einem Spam; ist aber glaube ich normal in einem "classic RTS)
Das Spiel hat trotzdem klar Potenzial - aber auch hier muss Eugen Systems noch ganz schön ranklotzen :roll:

Leopard
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Re: wer holt sich nach rd act of aggression?

Postby Leopard » Tue 21 Jul 2015 20:03

AoA geistert im Moment in der "Beliebt" Liste von Stream rum. Was so ne Preisreduzierung um 15% vor Release bringt :roll:
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K98-Schütze[GER]
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Re: wer holt sich nach rd act of aggression?

Postby K98-Schütze[GER] » Sun 30 Aug 2015 17:07

So, heute auch mal wieder seit Monaten im Forum angemeldet und gleich mal ein bisschen rumgestöbert was es so neues gibt.

"Werde ich mir AoA holen?"
Nein, definitiv nicht. Seit Ende der 90er gab es hauptsächlich etwas mit Basenbau was schnell langweilen kann. Wobei, C&C4 habe ich mir auch nicht geholt, dort aber weil es keinen Basenbau gab. Man sieht also, individuelle Kaufentscheidungen müssen nicht zwangsläufig von einem gewissen Konzept abhängen, als vielmehr auch von den Begleitumständen die da im Falle von Eugen wären - die Wargame Serie mit Anspruch auf (halben) Realismus nicht zu Ende geführt und unfertig liegen gelassen, wie auch die so oft schon erwähnten Designentscheidungen.
Wie dem auch sei; AoA hat mich von der Szenerie ebenso nicht gepackt.
Vielmehr hoffe ich auf ein WEE2 o. ä. wie die meisten.
Das endlich neue Karten für RD kommen, ist ja mal eine positive Nachricht ;)

Da besonders auf den letzten vier Seiten hier im Strang über einen möglichen Nachfolger von WRD gemutmaßt wird und wie ein solcher Nachfolger aussehen könnte, möchte ich hier auch gerne meinen Senf dazu geben.

Ich denke nicht, daß so Beschränkungen wie "ein neues Wargame 'muß' in Europa spielen" sinnvoll sind. Auch eine Zeitbeschränkung von '75 bis '85 halte ich für zu eng.
Vielmehr wünschte ich mir ein groß aufgezogenes Wargame (4) mit diversen historischen & hypothetischen Szenarien die unabhängig voneinander im Spiel enthalten sind. Ganz ähnlich dem Entwicklerstudio GraviTeamTactics wo es verschiedene unabhängige Szenarien gibt.
Man könnte verschiedene Einzelspielerkampagnen implementieren (gemischt auf der Taktikkarte freie und gescripptete) beispielsweise den Konflikt zwischen Südafrika und Cuba/Angola oder eben fiktive deutsch-deutsche Konflikte.
Für den Mehrspielermodus sehe ich da auch keine Probleme solange die Einstellungen vieles hergeben, bzw. ein UDSSR-Deck von 1970 gegen ein US-Deck von 1990 eben xy-% mehr Verfügbarkeit bekommt o. ä.
Ebenso wünschte ich mir einen auswählbaren Spielmodus für Einzel- und Mehrspielergeschichten, in etwa "klassisch Wargame RTS" und "harter Realismus".
Im "harten Realismus" (ausgehend von aktuellen ingame Geschwindigkeiten/Reichweiten/ect.) werden die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge auf ein realistisches Maß reduziert, die Dauer der Flugzeuge auf der Karte erhöht aber der Intervall bzw. das Anfordern verlangsamt, Fahrzeuge können (per Aktivierungsbutton) auf realistischere Entfernungen schießen unter Einbeziehung des Abfalles der KE sowie Treffergenauigkeit ect.
Vor allem aber, bräuchte ein neues Wargame einen Karteneditor, Kampagneneditor, weniger Restriktionen im Decksystem oder auswählbar, sowie allgemein mehr Karten.
Mehr Karten gilt eigentlich für jedes Mehrspielerspiel heutzutage und ich weiß gar nicht warum das kein Entwicklerstudio das hinbekommt mehr Karten zu liefern.....
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