Änderungen für Bundeswehr-Deck

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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby Sevatar » Tue 10 Jan 2017 20:50

Ich sehe schon bei den unlocks herrscht konfusion.

Erstens gab es bei EE per se kein sealclubbing, außer der Benutzer war Banane aber da hilft auch kein Deck, da der Fortschritt des Freischaltens mit Stufen verbunden waren, man ist also in ein Stufe 4-6 spiel gegangen und jemand der mit Stufe 20 joinen wollte wurde aus der Lobby gekickt. Das alle auf dem gleichen Stand waren führte dazu das die Gefechte länger dauerten und die Lernkurve besser war. Außerdem hatte man in Stufe 5 noch keinen Leo2A4 sondern vielleicht einen Kampfwertgesteigerten T-62 oder frühen T-72 denn je besser die Einheit waren desto mehr punkte zum Freischalten, die Punkte waren entsprechend mit der perönlichen Stufe gekoppelt, ich habe also nicht das gleiche auf stufe 12 wie auf Stufe 8 an punkten verdient. Jetzt wäre das natürlich schwieriger da es schon drei Teile der Serie gibt und genügend "alte" Spieler mit leveln würden aber von denen könnte man dann wenigstens noch was lernen denn die würden ja nur über die Taktik und nicht über das bessere Deck oder die besseren Einheiten gewinnen.

Allein von der Lerndidaktik her ist es Schwachsinn zu behaupten das meine Lernkurve gleich oder besser ist wenn ich 1500+ Einheiten habe aus denen ich wählen kann anstatt 150. Zumal die 150 "Beginner" Einheiten die Spielmechaniken genauso gut erklären können wie die High End one clicker.
Man lernt erst zu gehen und dann zu rennen nicht andersrum, das schulische äquivalent wäre das am Tag 1 in der Schule das gesamte Alphabet vorgestellt wird und am Tag 2 begonnen wird Diktate zu schreiben "damit sie es lernen".
In der Grundausbildung bekommt man ja ebenfalls am Tag 1 das Gewehr ohne Erklärung und macht am Tag 2 auf der Gefechtsschiessbahn ein Angriffsschiessen der verbundenen Waffen bei Nacht....ohne Ausbilder und Vorgesetzte.

Gerade für Neueinsteiger die wie es angesprochen wurde eh so schwer haben ist das Freischaltsystem um Welten besser um ins Spiel zu kommen und die Mechaniken zu lernen, vor allem weil die "newbs" unter sich bleiben und mit den Stufen aufwachsen und nein selbst in der kleineren Spielerbasis in EE was es nie ein Problem ein Stufengerechtes Spiel zu machen. Das wiederum führt zu weniger Frust und einer größeren Spielerbasis die regulär spielt.

Aber wie schon angesprochen für Powergamer war das zuviel, die Sofortbefriedigungskultur setzt da sofort ein und anstatt sich 5 Spielabende in einem lockeren Rahmen mit den Mechaniken zu befassen muss man alles sofort haben, ist ja auch egal wenn man dann dem Sealclubbing Tür und Tore öffnet, man kann ja sogar mitmachen und sich daran ergözten wie man Anfänger mit dem FOTM Deck oder dem letzten Cheese Deck in 5 minuten aus dem Spiel hämmert, selbst kennt man ja die Mechaniken bereits.
Dann muß man sich auch nicht wunder das man solch eine Community bekommt in der die Suche nach der nächsten Lieblingskoalition/nation OP Einheit (um ja keine Schwachstelle mehr im Deck zu haben) Priorität vor Balance und Spieltiefe hat.

Zu General Austrias fragen:
1: Ja
2: Sofort
3: Nein, vor allem wenn man viele der "Wunderwaffen" mit entsorgen würde und es wieder zu läßt das jede Nation Vor- und Nachteile hat.

LeutnantK
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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby LeutnantK » Tue 10 Jan 2017 22:09

Auch wenn ich RedDragon mittlerweile nicht mehr spiele, hier mal meine Meinung zu dem Thema:

Gen3ralAustria wrote:1. Könntet ihr euch ein Westdeutschland und andere Staaten ohne (oder kaum) Koalitionen aber mit den Wunsch-Einheiten vorstellen (siehe Israel)?


Ich wüsste vom "Materiellen" her nichts was dagegen spricht. Die Bundeswehr hatte genügend Einheiten in Planung um einen Kalten Krieg im Zweifelsfall bis weit in die Neunzigerjahre hinein führen zu können.
PzH2000 und Co. sind was das angeht ja nur die Spitze des Eisberges, es gab z.B. Bestrebungen die M48- und die Leopard 1-Reihe der Bundeswehr noch ein weiteres mal kampfwertzusteigern, wenn der Eiserne Vorhang 1989 nicht gefallen wäre.

Gen3ralAustria wrote:2. Würdet ihr freiwillig Eurocorps und notfalls andere Koalition für die Wunsch-Einheiten opfern der Möglichkeit halber, mehr Decks national gut spielen zu können?


Koalitionen ohne Zugriff auf Prototypen wurden was das angeht häufig vorgeschlagen. Was vielleicht auch noch funktioniert hätte, wäre die Möglichkeit zur Koalitionen mehrerer Staaten nur auf spezialisierte Decks zu erlauben und bestimmte Einheiten nur in bestimmten Decktypen wählbar zu machen.
Ich stelle mir das z. B. so vor, dass eine PzH2000 oder ein Eurofighter nur in mechanisierten und gepanzerten Decks verfügbar wären. Die CESEAR und die Rafale dafür nur in motorisierten und Luftlande-Decks. Das ist für mich eigentlich die einzige Möglichkeit die Koalitionen einigermaßen "fair" aufzubauen ohne gleichzeitig den National-Decks etwas wegzunehmen.

Aber um deine Frage zu beantworten: grundsätzlich wäre ich dafür sofort bereit und ich würde, falls es ein neues Wargame gibt auch nichts dagegen haben kein Koalitionssystem im Spiel zu sehen. ;)

Gen3ralAustria wrote:3. Würde es die BRD und andere Staaten in eurer Sicht OP machen?


Warum sollte sie?

Die BRD hatte in ALB auch (fast) alles was sie zu dem Zeitraum in der Realität hatte und war (aus Sicht der Community) deutlich weniger OP als z.B. Russland mit den Speznaz oder der T-80-Reihe.
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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby Karenin » Wed 11 Jan 2017 00:13

Bei all den Einfällen (auch kreative wie der Begleitpanzer etc) ist es extrem schade das Eugen einfach gar nichts mehr macht. Die alten sinds nicht wert, die neuen werden bar jeder jahrelang gültigen Konventionen und Reichweiten eingefügt. Basierend auf dem Eindruck glaube ich schon lange nicht mehr das es denen irgendwie um Balance geht (eher um schnelle Kohle mit den DLC). An den alten wird außer ein paar Stat verschiebungen (maximal Preis oder Sachen die ein-zwei Nummern ändern beinhaltet) nichts mehr gemacht werden. Das ruiniert für mich auch die recht Unterhaltsamen Diskussionen um Änderungen an den Einheiten.
Es ist einfach auch mega Armselig wenn man bedenkt wie einfach es wäre, wenn selbst ich Änderungen mit einem Inoffiziellen Editor mit wenig Zeitaufwand hinkriege.

Eurocorps entfernen (oder wenigstens in DE/FR Brigade umbenennen) - wenn man weiß wo, keine 30 sek.
Kommando Leo2 in Leo 2a2 Aufklärer - 3 Minuten? Alternativ auch einer der Panzer im Panzertab, da gehts schneller da man keine Module rumschieben muss.
Roland 2 Optisch - 2 Minuten?
Alle Roland 6 Sek nachladen - 2 Minuten (inkl Franzosen)
M109A3G mit "echten" FH-155 Werten (3 Schuß in 14 Sek) oder direkt in PZH-2000 umbenennen und entsprechend einstellen - 2 bis 5 Minuten (da man die der Norweger anpassen muss)
PZF44 auf 17 AP (Jäger werden Schock, PGren sind dann ihren Preis wert mit ihren Transporten gepaart..) 50 sek?
Milan 1 oder 2 zu leichten Gebirgsjäger - 5 bis 10 Minuten, zumindest wenn man die G3KA4 in Schock erstellen muss
Deckungsgruppe als "echte" PGren mit Milan 2 und 5er Trupp mit Zugang zu allen Mardern - 50 Sek?
FJ75 als Schock - 2 Min
FJ90 umbenennen - 30 sek
Heimat kriegen 15 Mann und PZF44 aber für 10 Preis - 1 Min (Alternativ Super Bazooka und bei 5 lassen)
Flairmäßig den Duster als non-rad im Support - 1 Min
Leo2a0 Med Optik - 0,1 Sek
PAH zweite HOT Batterie anstatt FFAR - 2 Min
Tornado 4xMk84 - 30 Sek
F4 Peace Rhine mit besseren ATGM - 30 Sek

Logik in die Datenbank bringen - ein Leben lang.

Rund 30 Minuten für die BRD. Durch meine OCD achte ich leider drauf das ich für jede Änderung auch auf jedenfall jede Allgemeingültige Einschränkung Einhalte (1750 range für non-rad zb oder das der Roland 2 Reichweiten mäßig zu den anderen NON-rad raketen passt etc, solche Dinge). Wenn ichs nach Eugen-Jugoslawien Art machen würde, wären das 5 min.
Noch viel witziger eigentlich, mit den ganzen aus dem a*... gezogenen Erklärungen und so, für Einheiten die weit über den Timeframe hinausgehen, darf man eigentlich nicht nur den EF und PZH erwarten, sondern locker auch den 2a6 (bzw KWS-1), NGP, DM63, jede KWS für jedes Fahrzeug/Flugzeug bis 2006 usw. Es ist Krieg, natürlich wurde die Entwicklung beschleunigt.. Das Koalition geplapper von Eugen war doch nur eine Willkommene Ausrede dafür ein fast unverändertes Spiel mit anderer Farbgebung im Setting nochmal zu refreshen. Ich meine schauts euch an, Red Dragon, der angeblich Grund waren die Asiatischen Länder. In welchem Zustand sind die?

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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby Thracetw (de) » Wed 11 Jan 2017 23:47

Eurokorps muss sterben damit Deutschland leben kann :evil:

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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby Lord Helmchen » Thu 12 Jan 2017 00:49

Ich fand das System mit den Sternen auch echt besser, evtl sollte man die Level beschränken, also kann jemand, der bisher nur den T-72 Ural als besten Panzer freigeschaltet hat auch nur gegen jemanden antreten, der bisher den Leopard 1A4 freigeschaltet hat. Anfänger könnten somit die Grundlagen lernen und müssten sich nicht gleich mit 2x Elite Su-27PU rumschlagen sondern müssten mit ihren F-4F erstmal gegen MiG-21er antreten.

Parallel dazu sollte aber auch ein Modus erlaubt sein, in dem man direkt alle Einheiten hat, für die, die das Spiel bereits beherrschen bzw sich nicht mit Freischaltungen rumschlagen wollen.
IMO war der Multiplayer von EE eigentlich relativ fair, kann aber auch sein, dass ich mich falsch erinnere, ist ja auch schon 6(?) Jahre her(ich werd alt... :shock: ).

Was ich mir für einen eventuell neuen Wargame Teil aber wünsche sind gescriptete Kampagnen à la EE, fand die eindeutig besser als die Kampagnen von ALB und RD. Da könnte man z.B. das Freischaltungssystem nutzen. Außerdem war das eine Art Tutorial für Beginner. Ich hab damals bspw. zuerst die Kampagne komplett zu ende gespielt, bevor ich mich an den MP gewagt habe.

MMn sollten die Koalitionen wirklich entweder nur möglich machen, dass man Einheiten ohne Prototypen von mehreren Nationen nehmen kann oder auf ranked Spiele eingeschränkt werden. Da kann ich, auch wenn ich das noch nie angerührt habe, verstehen, dass man bessere Decks als Norwegen national nehmen will.
Das alte Argument von sog. reenactments(z.B. Vietnamkrieg) ist mMn überflüssig, wie häufig gibt es solche Spiele noch? Dann könnte man endlich allen Nationen ihre ITF Einheiten zugestehen. Das ist leider mit viel Arbeit für Eugen verbunden, von daher bezweifle ich, dass sowas für RD kommen wird. Ich bezweifle sogar, dass sowas für einen evtl. Nachfolger kommen wird.
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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby Karenin » Sun 15 Jan 2017 11:10

Hatte vorgestern übrigens einen Traum. Nächster Patch, Eurocorps entfernt. Keinerlei Änderungen am FRG-Lineup. "Be careful what you ask for" :lol:

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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby LeutnantK » Mon 30 Jan 2017 18:23

Karenin wrote:Es ist Krieg, natürlich wurde die Entwicklung beschleunigt.


Dass bestimmte Fahrzeuge Anfang der 90er getestet wurden heißt im Umkehrschluss aber noch lange nicht, dass die an Kampfhandlungen teilnehmen konnten, geschweige denn diese überlebt hätten.
Beim Eurofighter zum Beispiel ist es selbst mit einer Fortsetzung des Kalten Kriegs mehr als fraglich, ob die Maschine Anfang der 90er über Testflüge hinaus einsatzbereit gewesen wäre. McDonell Douglas hat der Luftwaffe Ende der 80er schließlich nicht umsonst die F-15 und die F-18 als Übergangslösung angeboten.

Karenin wrote:Das Koalition geplapper von Eugen war doch nur eine Willkommene Ausrede dafür ein fast unverändertes Spiel mit anderer Farbgebung im Setting nochmal zu refreshen.


Die Koalitionen waren damals teilweise auch dafür gedacht, das Auftreten europäischer Nationen in Asien zu einem gewissen Teil nachvollziehbar zu machen. Ob sie gameplaytechnisch einen Mehrwert haben kann bzw. muss jeder für sich selbst entscheiden, aber nach dem ganzen Ärger den insbesondere die deutsche Community anfangs mit dem Eurocorps hatte tendiert meine Meinung da schon in eine sehr bestimmte Richtung. :roll:
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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby Karenin » Mon 30 Jan 2017 23:25

LeutnantK wrote:
Karenin wrote:Es ist Krieg, natürlich wurde die Entwicklung beschleunigt.


Dass bestimmte Fahrzeuge Anfang der 90er getestet wurden heißt im Umkehrschluss aber noch lange nicht, dass die an Kampfhandlungen teilnehmen konnten, geschweige denn diese überlebt hätten.
Beim Eurofighter zum Beispiel ist es selbst mit einer Fortsetzung des Kalten Kriegs mehr als fraglich, ob die Maschine Anfang der 90er über Testflüge hinaus einsatzbereit gewesen wäre. McDonell Douglas hat der Luftwaffe Ende der 80er schließlich nicht umsonst die F-15 und die F-18 als Übergangslösung angeboten.


Naja, das ist aber doch die Prämisse für eigentlich alle Prototypen im Spiel. Der EF ist ja im Spiel, der Erstflug war 94 in Deutschland. Wenn man das als Benchmark nimmt und die Blaupausen der Yugos, oder auch unser eigener Marder noch hinzuzieht, finde ich weder die PZH noch der Begleitpanzer/Radpanzer etc weit ab vom Schuß. Und das schon bevor die Yugos kamen im übrigen. Eugen war ganz einfach nicht daran interessiert, wieso sonst hat man jedesmal einen anderen Grund präsentiert bekommen.

LeutnantK wrote:
Karenin wrote:Das Koalition geplapper von Eugen war doch nur eine Willkommene Ausrede dafür ein fast unverändertes Spiel mit anderer Farbgebung im Setting nochmal zu refreshen.


Die Koalitionen waren damals teilweise auch dafür gedacht, das Auftreten europäischer Nationen in Asien zu einem gewissen Teil nachvollziehbar zu machen. Ob sie gameplaytechnisch einen Mehrwert haben kann bzw. muss jeder für sich selbst entscheiden, aber nach dem ganzen Ärger den insbesondere die deutsche Community anfangs mit dem Eurocorps hatte tendiert meine Meinung da schon in eine sehr bestimmte Richtung. :roll:


Der Ärger ist (bei mir zumindest) darin gelegen, dass da erstens mal nur Lückenfüller bei den "Nicht Standard" Einheiten sind (sowas wie das FIST Team Deckungsgruppe. Ich stell mir praktisch vor wie sie erstmal alles für die Franzosen gemacht haben und dann "Uninteressant, können wir RFA überlassen"). Das ist jetzt nicht gerade erwachsen, aber wenn ich mir das Deck ansehe, sehe ich einfach kein "Nationen-gesicht" oder auch nur den minimalsten Hinweis, dass sie sich irgendwie Mühe gegeben haben Bezug zur RL zusammensetzung der BW zu nehmen oder die überhaupt recherchiert haben. (Wir hatten ja praktisch mehr Marder als Yugo Einwohner, wärs da also nicht logisch gewesen die PGren auf Marder zur Line zu machen? Nep, um das "feeling" zu kriegen muss man Chasseurs mit AMX-10 benutzen, deren Truppenaufbau eher auf "Schnelle Eingreiftruppe" lag. Und eigentlich reicht "Luchs nicht im gepanzerten Deck" schon um meinen Punkt zu beweisen.).

Und ich meinte mit dem Bezug auf RD eigentlich mehr, dass selbst die Asiatischen Decks lieblos reingeworfen wurden und nicht mehr als nötig dran gemacht wurde. Ich zumindest habe den Eindruck. Daher auch "Neu verwurstet und angemalt" Kommentar oben. Allerdings gebe ich zu das Eugen bei mir langsam echt weit unten in der Liste steht, da ist es nicht weit einfach alles von denen als kacke anzusehen, kennen die meisten sicher aus gescheiterten Beziehungen ;)

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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby Spielführer » Mon 30 Jan 2017 23:42

Ansich wäre so ein System wie Close Combat natürlich geil gewesen, sodass ich aus festen Decks wählen müsste und dementsprechend auch sowas abbilden kann wie eine PzDiv oder eine PzGrenBrig oder Ähnliches. Fand da das System recht ansprechend. Dann hätte man (wie es angefangen worden ist in der Kampagne) mit realistischen Decks arbeiten können, wo dann auch die Franzosen als "Schnelle Eingreiftruppe" abgebildet werden konnte oder die deutsche Bundeswehr mit verschiedenen Divisionen.

Hach wunschdenken... :mrgreen:
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Re: Änderungen für Bundeswehr-Deck

Postby LeutnantK » Tue 31 Jan 2017 00:12

Karenin wrote:Naja, das ist aber doch die Prämisse für eigentlich alle Prototypen im Spiel.


Für diese Prämisse wird Eugen aber auch schon seit EE von Spielern kritisiert, denn im Endeffekt sollten überhaupt keine Einheiten dieses Types in keinem Spiel enthalten sein. Das Problem ist nur, dass ohne solche Einheiten entweder das Szenario nicht funktionieren würde (RD) oder bestimmte Nationen einfach keine Chance hätten im jeweiligen Spiel zu bestehen.

Ich würde mir ja endlich mal klare und vor allem verbindliche Regeln von Eugen zu der ganzen Thematik um die Prototypen wünschen. Bedauerlicherweise sind wir davon spätestens seit dem Yugo/Finn-DLC weiter entfernt als je zuvor in der Seriengeschichte. :?

Karenin wrote: Eugen war ganz einfach nicht daran interessiert, wieso sonst hat man jedesmal einen anderen Grund präsentiert bekommen.


Das würde ich so nicht sagen.

Fakt ist, dass die ganze Thematik um die Bundeswehr seit den ersten Ankündigungen zu RedDragon unter keinen sonderlich guten Stern gestanden hat. Anfangs war z.B. überhaupt nicht klar, ob die Bundeswehr überhaupt in dem Szenario vertreten sein bzw. mit neuen Einheiten ausgestattet werden sollte.
Als man sich schließlich dazu entschieden hatte, war die Entwicklung wahrscheinlich schon relativ weit fortgeschritten und im Prinzip konnte einfach nichts mehr am Konzept vom Eurocorps groß verändert werden. Die zu späte Ernennung von Flieger zu unserem Marshall und das vertiefte Wissen Eugens über das französische Millitär haben dann das Kind endgültig in den Brunen fallen lassen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte Eugen hier nicht zu stark in Schutz nehmen. Aber ich denke der fehlende Flavour der Bundeswehr geht viel mehr auf Probleme beim Gamedesign als auf fehlendes Interesse von Seiten Eugens zurück. Dafür spricht z.B. die Ausstattung der Bundeswehr in ALB. Da hat zwar am Anfang auch die Phantom gefehlt, aber sobald die (kostenlos) nachgepatched wurde war eigentlich alles Wichtige vorhanden.

Spielführer wrote:Ansich wäre so ein System wie Close Combat natürlich geil gewesen, sodass ich aus festen Decks wählen müsste und dementsprechend auch sowas abbilden kann wie eine PzDiv oder eine PzGrenBrig oder Ähnliches.


Das halte ich mittlerweile auch für eine gute Lösung, vor allem könnte man damit diversen Problemen wie Arty- oder Heli-Spam endlich mal wirksam einen Riegel vorschieben. ;)
Ich denke allerdings, dass ein Großteil der Foren-Community von dieser Idee wenig begeistert sein dürfte. :lol:
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